Von Pflege, Bauen und Private Partner…

Die erste Kreistagssitzung nach der Sommerpause kam gleich mit wichtigen Beschlüssen daher.

Ein umfassendes Kreisstraßenbauprogramm ist nun auf den Weg gebracht.

Ganz vor dem Hintergrund der wirkungsorientierten Steuerung.

All das wäre schon ein Jahr eher möglich gewesen, wenn die Gestaltungsmehrheit der beiden Großen im Kreistag dies nicht auf die lange Bank geschoben hätten.

Schon bei Einführung der neuen Steuerung im Haushalt wurde auch seitens der Verwaltung immer wieder darauf hingewiesen, das im Bereich Straßen am ehesten die Steuerung und Wirkung darzustellen wär. Da hier schon etliche Daten vorlagen.

Ein Jahr hat also die Mehrheit im Kreistag benötigt, um zu erkennen, das man mit Zahlen Daten und Fakten sehr wohl arbeiten kann. Spät , aber immerhin.

Die gut ausgearbeitete Fortschreibung des Pflegebedarfsplanes kommt zurecht nicht ohne Kritik an den Bund.

Es ist gut und richtig auf die Defizite in der solitären Kurzzeitpflege hinzuweisen.

Wer sich Ambulant vor stationär als Ziel setzt, und möchte das immer mehr pflegebedürftige im gewohnten Umfeld versorgt werden, der muss auch für die Rahmenbedingungen sorgen.

Und zwar ausreichend. Leider muss der der Kreis hier auf den Bund hoffen und daher immer wieder die Missstände anmahnen. Gut das dies genauso deutlich im Pflegebedarfsplan erwähnt ist.

Wenn wir PIRATEN zurecht kritisch den sogenannten Modellen der „öffentlich-privaten-Partnerschaften gegenüber stehen, so gibt es bei den Modellen im Bereich der GWA nichts zu kritisieren.

Immerhin sollten wir im Kreis wie auch in den Kommunen darauf achten, Kosten für den Bürger zu vermeiden, bzw. zu reduzieren wo es möglich ist.

Somit sind mögliche Gebührensenkungen bei Abfall auf jeden Fall ein Punkt davon.

Print Friendly, PDF & Email