Puccinelli-Skulpturen finden endlich Ihren Platz

Nach Zurückstellung der 20.000 Euro im Dezember 2016 sollen die Skulpturen nun  im Park am Haus Opherdicke (wie geplant) aufgestellt werden.
Dem geneigten Betrachter ist zwar nicht klar, warum im Dezember mit Stimmen von SPD und CDU, Geld für die Errichtung des Skulpturenparks zunächst aus dem Haushalt gestrichen wurden, wenn die Finanzierung, wie sich nun herausstellt auch so gesichert war.
Die Begründung der großen Koalition auf Kreisebene: „Man möchte das Konzept um den Skulpturenpark erst in der noch zu gründenden „Burgenkommission“ zur Weiterentwicklung des Hauses Opherdicke ausführlich diskutieren und beraten.“
Solange wollten wir nicht warten.
Das Desaster um die Friesendorf-Stiftung, angerichtet auch SPD und CDU sollte sich nicht auf andere kulturelle Projekte ausweiten. Daher haben wir gemeinsam mit allen anderen Fraktionen im Kreistag (Ausnahme „GroKo“) schon im Januar die wieder Bereitstellung der Gelder gefordert.
Auch um ein Zeichen zu setzen, hier nicht wieder alles auf die lange Bank zu schieben.
Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, das die Finanzierung aus dem Haushalt heraus doch noch möglich war, und somit keine Summen extra bereit gestellt werden mussten. Dennoch war der Schritt richtig.
Denn nach zwei Sitzungen der Kommission um Opherdicke fragt man sich: Was macht die große Mehrheit hier? Sich selbst beschäftigen? Oder die Verwaltung? Wozu zwei bezahlte Sitzungen mit Diskussionen zum Skulpturenpark, in denen keine neuen Erkenntnisse kamen.
Man weiß es nicht.
Denn schon vor der ersten Sitzung der „Burgenkommission“ erklärte dich die einzige Erbin des Puccinelli-Nachlasses in einem Brief das das Konzept sehr schön und originell wäre. Und falls man es nicht schafft alles auszustellen, möchte man doch bitte Die Skulpturen wieder zurück senden.
Dies hat man sich dann doch zu Herzen genommen und die Kreisbedenkenträger der beiden großen Fraktionen wollte nicht schon wieder ein Kulturelles Glanzprojekt vor die Wand fahren.
Gut ist: der Skulpturenpark soll nun bald entstehen und Haus Opherdicke wird hierdurch noch mal interessanter für Besucher.
Schade dass hier wieder mal zuerst Machtspielchen der großen Parteien auf dem Plan standen und nicht der Wille einfach mal gemeinsam gutes für die Kultur im Kreis zu schaffen.
Es hätten die normalen Ausschüsse völlig ausgereicht und das hin und her, Geld wird aus dem Haushalt rausgenommen und dann wieder neu eingestellt dazu extra Sitzungen, es wäre nicht nötig gewesen.
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