Bremer Modell weiter diskutieren

Das Bremer Modell sollte weiter diskutiert werden. Evtl. auch Alternativen. 
Es zeichnet sich ab das die Krisenherde der Welt nicht weniger werden und daher auch weiterhin viele Hilfsbedürftige nach Deutschland und Europa kommen um den Wirren und der Umständen in der Heimat zu entfliehen. Um endlich ein Leben in Sicherheit und ohne Angst um Leben und die Familie anzustreben.
Die erst kürzlich gefasste Vereinbarung zwischen Land und der Kreisstadt Unna bestätigt die Nötigkeit von Erstaufnahmestellen wie die wieder zum Teil reaktivierte in Unna-Massen article source.
Das Bremer Modell, welche den Flüchtlingen bzw. Asylsuchenden die Gesundheitsversorgung vereinfacht, muss weiter diskutiert werden.
Erst vor kurzem in der Bürgermeisterkonferenz erteilten einige Kommunen dem Ganzen ein Absage. Von ca. 280.000 € Mehraufwand war hier z.B. Seitens der Kreisstadt Unna die Rede.
Dennoch ist zu hören das mittlerweile wohl auch Land und Bund über eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung diskutieren.
Für uns PIRATEN ist es wichtig, das alle Menschen einen vernünftigen Zugang zu unserem Gesundheitssystem bekommen, und nicht in unterschiedliche Klassen aufgeteilt oder bewertet werde.
Und ja, die Kosten dürfen nicht explodieren. Aber ab wann spricht man von nicht mehr zu tragenden Kosten ?
Kann man hier einen Menschen an einem Euro Betrag bewerten ? Ist das immer der richtige Weg?
Wir Piraten stehen weiterhin zur Möglichkeit dieses Modells. Sollte es natürlich auch von Bund und Land mittlerweile konkretes geben, gilt es auch dies zu betrachten.
Es wäre aber der falsche Weg jetzt schon einen Schlussstrich zu ziehen und keine weitere Diskussionen und Ideen zuzulassen.
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