auf ein Weiteres….. Kreistag 2017

Ein neues Jahr liegt vor uns.

Und es wird ein äußerst arbeitsreiches Jahr.

Stehen doch mit der Landtags- und Bundestagswahl zudem noch etliche Wochen Wahlkampf im Kalender.

Doch schon bevor 2017  politisch richtig beginnt, bestimmt das Thema „Stiftung Friesendorf“ die lokalen Medien.

Der Rückzug der Stifter ist bitter.

Und der entstandene Schaden in der Öffentlichkeit, kaum wieder gut zu machen.

Hier können sich SPD und CDU den Schuh des Scheiterns ganz alleine anziehen. Politische Machtspiele der beiden großen Fraktionen sowie verletzte Eitelkeiten und ignorieren von qualifizierten Warnungen, haben letztendlich zu diesem Eklat geführt.

Was es auch immer die  Beweggründe der beiden Vorsitzenden Cziehso und Jasperneite waren, der Schaden für die Kommunalpolitik ist enorm. Wir können nur hoffen das der Wähler dies auch bei den nächsten Kommunalwahlen bedenkt.

Ausführliche Aufarbeitung rund um die Stiftung und Haus Opherdicke sind hier zu finden: Themenpaket Hellweger Anzeiger 

Und immer wieder wird von den beiden großen Parteien der Irrglaube verbreitet, mit vielen kleinen  Parteien wird die Arbeit schwieriger.

Das beste Beispiel, was passiert wenn SPD und CDU alleine das Sagen haben, sehen wir gerade am Scheitern der Stiftung für das Haus Opherdicke.

Sowas passiert wohl, wenn ehrenamtliche Kommunalpolitiker offensichtlich den Boden ein wenig unter den Füßen verlieren. Um es einigermaßen diplomatisch auszudrücken.

Wenn wir zurück blicken, so sehen wir ein solches Verhalten auch schon bei Entscheidungen im letzten Jahr. So z.B. bei der Erarbeitung der „wirkungsorientierten Steuerung“.

Hier ging es bei der Arbeitskooperation aus SPD und CDU nur um  Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner und nicht um echtem Gestaltungswillen.

Die kleineren Parteien, welche angeblich die Arbeit in der Politik so erschweren, wurden mal einfach ignoriert.

Eine Vorfreude auf mögliche große Koalitionen im Land und ein „weiter so“ im Bund?

Um einen Einheitsbrei in der Politik anzurühren der noch mehr Politikverdrossenheit bei den Bürgern hervorruft?

Wir PIRATEN werden auch in 2017 immer den Finger in die Wunde legen.

Wie im letzten Jahr werden wir konstruktiv mitarbeiten und Alternativen bieten.

Wir bauen weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen „Kleinen“ im Kreistag.

Und wir setzen wie schon 2016 auf die gute Zusammenarbeit mit unseren PIRATEN im Kreis Unna. Personell sind wir nicht so groß aufgestellt wir andere Parteien, aber dafür engagierter.

Zeigen wir auch in diesem Jahr, das wir als PIRATEN Akzente in der Kreispolitik setzen können.

Das wir für den Bürger da sind und uns weiterhin für piratige Ziele einsetzen werden.

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